FACHKUNDE

Erfahren Sie genaueres aus unserer Welt: Hier bieten Wie ihnen ein ausführliches Nachschlagewerk zu den folgenden Themen. Bitte wählen Sie:

 

Alligator
Vom Alligator werden die Bauchfelle verarbeitet. Die Schuppen des Alligators sind glatt. Je nach Entnahme aus dem Bauch- oder Schwanzbereich ergeben sich unterschiedliche Schuppenbilder.
Bauch: größere und kleinere Schuppenbereiche wechseln sich ab. Es ergibt sich ein abwechslungsreiches, elegantes Gesamtbild.
Schwanz: Die Schuppen sind größer als im Bauchbereich und vom Format weitgehend rechteckig. Es ergibt sich ein gleichmäßigeres, etwas sportiveres Schuppenbild. Reptilleder wird streng nach den gesetzlichen Bestimmungen mit CITES-Dokumenten eingekauft, verarbeitet und verkauft. So ist gewährleistet, dass z.B. nur Lederhäute aus genehmigten Zuchtbetrieben verarbeitet werden.
Altgerber-Leder

Altgerber-Leder stammt von gut gestellten Kuh- Rinder- und Ochsenhäuten, die in monatelanger, reiner Grubengerbung (meist 12-14 Monate) und ausschließlich mit natürlichen Gerbstoffen (min. 2/3 sind Eichen- und Fichtenrinde) hergestellt werden.

Bison
Das Bison-Leder weist eine sehr schön genarbte Oberfläche auf.
Cayman-Tail
Cayman-Leder aus dem Schwanzbereich der Lederhaut weist weitestgehend rechteckige, grob strukturierte Schuppenbilder auf. Reptilleder wird streng nach den gesetzlichen Bestimmungen mit CITES-Dokumenten eingekauft, verarbeitet und verkauft. So ist gewährleistet, daß z.B. nur Lederhäute aus genehmigten Zuchtbetrieben verarbeitet wird.
Cites-Dokumentation
Die Cites-Dokumentation ist eine internationale Artenschutzbestimmung, nach der der Handel und die Weitergabe von Reptilleder und Leder von anderen geschützten Tieren geregelt ist. Es ist festgelegt, dass Handel nur mit genehmigten Häuten erlaubt ist und durch die CITES-Nr. die Lederhaut vom Käufer bis zum Zuchtbetrieb rückverfolgbar bleibt.
Cordovan
Cordovan ist das Leder vom Pferd. Es gilt als das edelste Glattleder. Qualität und Tragekomfort sind unvergleichlich. Als Cordovan-Shell bezeichnet man die 2 ca. DIN A3-große Stücke aus den Bereichen des Hinterbacken des Pferdes (Schild). Nur in diesen streng abgegrenzten Bereichen weist die Pferdelederhaut auch in einer Dicke von 1,8-2,5 mm Stärke eine so feine Faserstruktur auf, dass die Fleischseite nach außen gearbeitet ein absolut glattes Leder ergibt. KREIS bezieht diese shells von der weltweit renommiertesten Gerberei dieses Leders in Chicago (USA).
 
Croupon
Der Rückenbereich der Lederhaut, der Croupon bezeichnet den qualitativ hochwertigsten Bereich der tierischen Lederhaut. Im Rückenbereich der Kuhhaut z.B. ist die Dicke am größten und die Faserstruktur wesentlich dichter und feiner als im Hals- oder Bauchbereich. Hochbeanspruchte, technische Teile aus Leder sollten daher aus dieser Partie der Lederhaut hergestellt sein. Bei einer Gesamtgröße einer Rindlederhaut von ca. 5,5-6,5 m2 verbleiben ca. 1,6-2,2 m2 für den Croupon.
 
Futterleder
= Innenleder / Abfütterung des Oberleders
 
genarbte Leder
Leder mit markanter Oberflächenstruktur (Halsfalten bei Rindleder, Strukturtiefe der Oberfläche z.B von Wasserbüffelleder) bezeichnet man als genarbte Leder.
 
Geschirrleder
Die Leder kommen aus einer der letzten traditionellen Gerbereien Englands oder von einer norddeutschen Gerberei, die ebenfalls noch die traditionelle Grubengerbung praktiziert. Normalerweise fertigt man aus diesen Ledern schweres Pferdegeschirr. Die Leder sind rein vegetabil gegerbt und werden nach überlieferten Methoden von Hand gefinished. In die Leder wird dabei ein hohes Maß an natürlichen Wachsen und Fetten eingearbeitet, was die Leder so unglaublich haltbar und widerstandsfähig macht. Typisches Merkmal ist die leichte Wachsschicht an der Oberfläche und der kompakte, feste Griff des Leders.
 
Glattleder
Unabhängig von der tierischen Herkunft (Rind, Kalb, Pferd, Ochse) bezeichnet man Leder ohne markante Oberflächenstruktur als Glattleder.
 
Krokoflanken (Cayman)
Die Bereiche zwischen Vorder- und Hinterläufen der Reptilien (hier: Cayman) wir als Flanke bezeichnet. Nur diese aus Flanken stammende Bereiche weisen beim Caiman glatte, weitestgehend ovale Schuppen auf. Reptilleder wird streng nach den gesetzlichen Bestimmungen mit sog. CITES-Dokumenten eingekauft, verarbeitet und verkauft. So ist gewährleistet, daß z.B. nur Lederhäute aus genehmigten Zuchtbetrieben verarbeitet werden.
 
Lackleder
Lackleder sind Rinds- oder Kalbsleder mit hochglänzender Lackoberfläche. Als einzige Ausnahme im Gürtelsortiment von KREIS werden hier Spaltleder eingesetzt, da die vollnarbigen Lackleder beim vollflächig verklebten Lagenaufbau eines Gürtels zu Welligkeit neigen.
 
Narben / vollnarbiges Leder
Mit Ledernarben bezeichnet man die Außenseite der Lederhaut. Mit einer Lupe betrachtet, kann man die echten Haarporen erkennen.
 
Reptilleder (Alligator / Cayman)
Reptilleder sind besonders exklusiv und ausdrucksvoll. Die aus Zuchfarmen kommenden Leder werden selbstverständlich nach den gültigen Artenschutzverordnungen der EU mit CITES-Zertifikaten importiert und mit aller gebotenen Sorgfalt verarbeitet.
 
Saddle
Saddle - die Geschirrleder aus England - sind grubengegerbte Rindleder ,deren Oberfläche fein geglättet wird und mit sehr viel Fett und Wachs ausgestattet sind. So ist es beim Einsatz für schwere Pferdegeschirre widerstandsfähig und bleibt geschmeidig. Die Leder sind rein vegetabil gegerbt und werden nach überlieferten Methoden von Hand gefinished. In die Leder wird dabei ein hohes Maß an natürlichen Wachsen und Fetten eingearbeitet, was die Leder so unglaublich haltbar und widerstandsfähig macht. Typisches Merkmal ist die leichte Wachsschicht. Im Gebrauch wird es immer geschmeidiger. Auch nach Jahren des Gebrauchs zeigen sich keine Materialbrüche oder -versprödungen.
 
Softkalb
= Kalbnappa-Leder: vollnarbiges, sehr weiches Kalbsleder (Chromgerbung). Die Oberfläche ist samtig weich und seidenmatt.
 
Spaltleder
Leder, bei dem die Außenseite der ursprünglichen Lederhaut, mit seinen feinen Faserstrukturen entfernt, d.h. abgespalten wurde, bezeichnet man als Spaltleder. Gerber haben die Möglichkeit, bereits vor der Gerbung eine z.B. 4 mm dicke Lederhaut in zwei 2-mm-starke Flächen zu trennen/spalten. Der obere Teil wird als Vollleder bezeichnet, weil die Außenhaut mit seinen sehr haltbaren, feinen Faserstrukturen vorhanden ist. Der verbleibende, "untere" Teil der Lederhaut ist großfaserig und wenig haltbar. Da er abgespalten wurde, wird dieser Teil als Spaltleder bezeichnet. Mit Lacken und Prägungen, oder mit hauchdünnen Kunststofffolien versehen, erzielt man eine Lederoptik. Leider dürfen Spaltleder auch als "echt Leder" bezeichnet werden, da sie lt. Definition ein zusammenhängendes Stück der tierischen Haut darstellen. Der Verbraucher hat dadurch leider keine Möglichkeit, Vollleder und Spaltleder zu unterscheiden.
 
Stingray
Stingray ist das Leder vom Perlrochen. Diese Tiere bilden im Rückenbereich ovale Flächen aus, die vollständig mit Hornperlchen besetzt sind. Teilweise werden die Oberflächen angeschliffen, um eine besonders elegante Erscheinung zu erzeugen.
 
Straußenleder
Die auffällige Noppenstruktur macht Straußenleder unverwechselbar. Das Material ist sehr zäh und besonders haltbar. Erst nach einiger Tragezeit entwickelt sich die markante Patina.
 
Velourleder
Die raue, gleichmäßig angeschliffene Fleischseite (Innenseite) der Lederhaut wird nach außen verarbeitet.
 
Vollleder/Vollrindleder
Leder, bei dem die Oberhaut („Papillarschicht"), die Außenseite der Lederhaut, mit seinen feinen Faserstrukturen vollständig vorhanden ist. Mit einer Lupe betrachtet kann man die echten Haarporen erkennen.
 
Wasserbüffel-Leder
Wasserbüffel-Leder ist sehr strapazierfähig und dennoch geschmeidig. Nach einiger Tragzeit entwickelt sich die gewünschte Patina.

 

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